Link Calmont Region

Link nach Bremm

Link nach Neef

Ediger Eller Wetter

WEB-Cam Ediger Eller

facebook logo

.

Bürgerseiten

Zukunftsinitiative Ediger-Eller                                         15.10.2018

Was für eine Dynamik!

 

Die Initiative des Gemeinderates ging am vergangenen Montag mit einem ganz starken Auftritt der Arbeitskreise in eine weitere Runde. Einzelne Referenten stellten aus ihren Arbeitskreisen vor, was sie innerhalb der letzten vier Wochen an Strategien für Ediger-Eller erarbeitet hatten. Alle Gruppen hatten sich zwischenzeitlich mehrfach getroffen. Die Ergebnisse, die sie in unterhaltsamen Vorträgen zusammenfassten, waren beeindruckend, fanden nicht nur Ortsbürgermeisterin Heidi Hennen-Servaty, Beigeordneter Helmut Brück und Dorfplanerin Christiane Hicking.

Hubertus Niemann stellte für den Arbeitskreis „Infrastruktur“ zwei Projekte vor, die kurzfristig umsetzbare neue Ausstattung für das Bürgerhaus und ein langfristig zu planendes Verkehrs- und Parkplatzprojekt. Damit war der Bogen zu Martin Weng vom Arbeitskreis „Nahversorgung“ gespannt, der zwei Varianten prüfen lassen möchte: nämlich einerseits die Sanierung des vorhandenen Dorfladens und einen Neubau zwischen den Ortsteilen, der mit mehreren Zusatzfunktionen wie einem Gemeinschaftsbüro verknüpft werden könnte. Der Arbeitskreis „Kommunikation“ mit Rita Anker-Budweg hatte in einem Infoflyer für das tägliche Leben eine beeindruckend lange Liste mit Kontakten für Notrufe oder private und öffentliche Einrichtungen zusammengestellt. Später sollen die Informationen auch der Erweiterung der Homerpage von Ediger-Eller dienen. Anne Clemens vom Arbeitskreis „65Plus“ stellte den Vorentwurf zu einer geplanten Befragung älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger vor. Kontakte zu Kirche und Caritas bieten eine gute Grundlage für die weitere konkrete Ausarbeitung, geht es doch um die Verbesserung der Versorgung bis ins hohe Alter. Zu Hause alt werden dürfen, ist wohl für jeden alten Menschen ein großes Ziel. Gleichzeitig muss aber auch nach jungen Menschen gefragt werden, die für das Dorfleben ebenso wichtig sind. Hier kam der Arbeitskreis „Bauliche Entwicklung“ ins Spiel. Axel Probst und Bernhard Himmen demonstrierten auf professionell ausgearbeiteten Plänen die Altersstruktur in den Ortsteilen. Darüber hinaus zeigten sie die Leerstände, die scheinbaren Leerstände sowie die erschreckend vielen freien Grundstücke auf. „Solange wir 60 bebaubare Grundstücke haben, wird die geplante Baugebietsausweisung in der Untermark nicht einfach“, meinte Himmen und erntete hierfür größte Zustimmung. Dies war zugleich ein Appell an die Grundstücksbesitzer, Verkaufsbereitschaft zu zeigen und somit jungen Menschen aus dem Ort die Chance zu geben, in Ediger-Eller sesshaft werden zu können statt abzuwandern. Eine weitere Erschwernis stellt die Denkmalschutzzone dar, die zurzeit neu bewertet wird und auf deren Ergebnis die Betroffenen sehnlichst warten. Am Ende der fast dreistündigen, aber kurzweiligen Veranstaltung zeigte Silke Kaufmann an Fotos, wo der Arbeitskreis „Grün“ Handlungsbedarf sieht. Unter die Lupe genommen waren viele größere und kleinere Flächen in den Ortsteilen, deren Aufenthaltsqualität mit teilweise einfachen Mitteln verbessert werden könnte.    

Zum Schluss wurden die Aufträge zu konkreten Umsetzungen und weiteren Recherchen für 2019 zusammengefasst. Die über 60 Teilnehmer verständigten sich auf den nächsten Termin am Montag, den 19.11.2018, um 19.00 Uhr im Bürgerhaus. Dann präsentiert auch der Arbeitskreis „Weinbau und Tourismus“, der zunächst die Weinlese abwarten wollte, erste Ergebnisse und die Arbeitskreise berichten über neue Entwicklungen.

Zukunftsinitiative Bild-2 3 Veranstaltung


Zukunftsinitiative Bild 3 Veranstaltung

 

 

 

 

Zukunftsinitiative 3.Einladung

 

 

Zukunftsinitiative Ediger-Eller                                            10.09.2018

Arbeitskreise nehmen ihre Arbeit auf

 

Die Initiative des Gemeinderates geht in die nächste Runde und Ediger-Eller kann auf starke Unterstützung aus den eigenen Reihen bauen. Das lässt zumindest die Teilnehmerzahl erwarten, die sich zur konkreten Arbeit am vergangenen Montag im Bürgerhaus eingefunden hatte. „Und es hätten noch mehr sein können, denn einige hatten sich bei mir noch entschuldigt, wollen beim nächsten Mal aber unbedingt dabei sein,“ strahlte Ortsbürgermeisterin Heidi Hennen-Servaty. Nach einer kurzen Einführungsrunde durch Dorfplanerin Christiane Hicking ging es dann in unterschiedlich großen und kleinen Runden in die Tiefe der Dorfentwicklung. Denn einen Masterplan für die Zukunft zu entwickeln ist das Ziel der Gemeinde.

Lebhaft diskutiert wurde in den Arbeitskreisen „Bauliche Entwicklung“, „Nahversorgung“, „65plus / Gesundheit“, „Infrastruktur“, „Weinbau & Tourismus“, „Kommunikation“ und „Natur“.

Eigentlich hatten die Gruppen an dem Abend nur den Auftrag einen vorläufigen Fahrplan für ihre Aufgaben zu entwickeln und waren gebeten worden, ein Thema für die nächste größere Versammlung am 15.Oktober auszuwählen. Nach rund 45 Minuten stellten die einzelnen Referenten nicht nur ihren Zeitplan vor, sondern auch konkrete Handlungsansätze für die kommenden Wochen. So will der AK „Bauliche Entwicklung“ zum Beispiel den scheinbaren Leerstand (Ferienhäuser/ -wohnungen) kartieren. „Denn er ist fast genauso schlimm wie echter Leerstand.“ Der AK „Nahversorgung“ wird mit M-Punkt, der Dorfladenberatungsstelle des Landes, Kontakt aufnehmen. Bei „65plus/ Gesundheit“ wird ein Fragebogen an alle Haushalte entwickelt, „denn Gesundheit geht Alle an.“ Die Vertreter des AK „Infrastruktur“ waren der Meinung, dass das Bürgerhaus mit Beamer und anderem kurzfristig ausgestattet werden könnte. Der AK „Kommunikation“ wird zunächst für ein Infoblatt zusammentragen, was es im Ort an Dienstleistungen und Versorgungsangeboten gibt. Der AK „Natur“ wird unter anderem ein Pflanz- und Grünkonzept für die Ortslagen erarbeiten. Alle diese Gruppen werden sich in den nächsten vier Wochen treffen und die Aufgaben weiter konkretisieren. Dann gibt es von Allen ein Feedback am 15.10.2018. Der Arbeitskreis „Weinbau & Tourismus“ wird mit seinen Aktivitäten die Weinlese und Saison abwarten. „Denn hierfür brauchen wir die Beteiligung der Winzer und Gastgeber.“  Ziel wäre es dabei auch, die trostlose Winterzeit, wie sie schon im Auftakt im August bemängelt worden war, etwas zu beleben. Natürlich waren dies nur einige Ausschnitte aus den vielen Vorschlägen, die weiter in Richtung Machbarkeit untersucht und diskutiert werden müssen.

 

Mit der Gründung der Arbeitskreise ist aber kein geschlossener Kreis entstanden, darauf weisen alle Teilnehmer ausdrücklich hin. Vielmehr wird in einigen Gruppen sogar noch Verstärkung gesucht, darunter „Kommunikation“, „65plus/ Gesundheit“ sowie  „Weinbau & Tourismus“. 

 

Die Arbeitskreise treffen sich vor dem 15.Oktober wie folgt:

 

17.09.2018, 18.30 Uhr, AK 65plus/Gesundheit

Treffpunkt wird noch bekannt gegeben.

 

17.09.2018, 19.00 Uhr, AK Bauliche Entwicklung
Treffpunkt: Bürgerhaus

 

24.09.2018, 19.00 Uhr, AK Infrastruktur

Peter Andre, Weinstube Andre, Moselweinstraße 11  Ediger

 

09.10.2018, 19.00 Uhr, AK Nahversorgung

Treffpunkt: beim Glory

 

Termin offen –              AK Kommunikation

 

Termin offen –              AK Natur

 

Der AK Tourismus & Weinbau beginnt seine Arbeit nach der Saison.

 

Offen sind noch die Themen „Junge Familien“ und „Vereine“.  Beim Feedback am 15.10. wird Frau Hicking mit den Akteuren vor Ort auch darüber beraten, wie diese Zielgruppen beteiligt werden können.

 

ALLE Veranstaltungen sind offen für Neuzugänge und Unterstützung.

Jeder Neuzugang ist herzlich  willkommen!

 

 

  

 

 

Zukunftsinitiative Einladung 2


 

 

   Richtungsweiser für Zukunftsinitiative Ediger-Eller                      20.August 2018

   Auftakt der Bürgerbeteiligung mit vielfältigen Aufgaben

 

  „Wahnsinn, wie Viele gekommen sind!“, begrüßte Ortsbürgermeisterin Heidi Hennen-Servaty rund 120 Bürgerinnen und Bürger    zur Auftaktveranstaltung der „Zukunftsinitiative Ediger-Eller“ am vergangenen Montag im Bürgerhaus. Mit dieser     Bürgerbeteiligung sollen die neuen Herausforderungen an den Ort gemeistert werden. „Wir wollen unser hohes Niveau halten, können uns aber auf den Lorbeeren als bestes Dorf Deutschlands 2010 und gar Europas 2014 nicht ausruhen,“ erläuterte Hennen-Servaty. Für den rund ein Jahr dauernden Prozess hatte der Gemeinderat die Dorfplanerin Christiane Hicking aus Adenau engagiert.

 „Weniger.Bunter.Älter“, zitierte diese eine Studie zum demografischen Wandel und zeigte auf, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss. „Besonders ins Visier genommen werden müssen der Einfluss des Tourismus auf den Ort, die Bauentwicklung, vor allem die restriktiven Einschränkungen in der Denkmalzone Ediger, oder die zahlreichen Leerstände.“ Der aktuellen Entwicklung geschuldet sind so unterschiedliche Themen wie das Klima oder die geplante Schließung des Lebensmittelgeschäfts.

Ein Programmpunkt des Auftakts war die Bildung von spontanen Kleingruppen, die untereinander munter diskutierten. Viele brachten den Wunsch zum Erhalt des Dorfladens zu Papier. Dieser könnte einer der ersten Projekte werden, für die konkrete Vorschläge gesammelt werden. Schon im Vorgespräch mit Bürgermeisterin und den Beigeordneten Helmut Brück und Bernhard Himmen hatte Lisa Hermann, Dorferneuerungsbeauftragte des Kreises Cochem-Zell, sehr unterschiedliche Modelle als mögliche Lösungsansätze für Ediger-Eller skizziert. Andere Ziele sollten nach Meinungen aus der Bürgerschaft die Betriebsnachfolgeregelungen im Weinbau und Handwerk oder Servicedienste für ältere Mitbürger sein. Natürlich dürfen auch die jungen Familien nicht zu kurz kommen. „Es muss eine ausgewogene Mischung von Gästekultur und sozialem Leben in den Orten geben, denn zu viele Ferienhäuser haben einen ähnlichen Effekt wie Leerstände„ wies Hicking auf eine ungesunde Entwicklung hin, die das Publikum mit Kopfnicken bestätigte. Überhaupt zeigten sich die Teilnehmer nicht nur an der Zukunft ihres Ortes interessiert, sondern auch kenntnisreich. Dies ist eine hervorragende Basis für die weitere Mitarbeit, zu der am Schluss der Veranstaltung rund 70 Teilnehmer angemeldet haben.

Am 10. September werden die Arbeitskreise gebildet, die ihre Arbeit in den verschiedensten Themenschwerpunkten aufnehmen können. Ein weiterer Termin der Zukunftsinitiative ist bereits für den 15. Oktober reserviert. Das Thema ist noch offen. Unabhängig davon werden bald die Kinder und Jugendlichen beteiligt, damit ihre Vorstellungen bei allen Überlegungen von den Erwachsenen mit berücksichtigt werden können.

 „Es ist, ob Zufall oder nicht, in den Tagen nach dem Auftakt weitere Bewegung in den Ort gekommen“, berichtete Hennen-Servaty am Freitag, also genau das, was der Prozess anschieben soll.

 

         

              Zukunftsinitiative Teilnehmer 2                 Zukunftsinitiative Ideen 2  

 

 

Zukunftsinitiative Plakat

 

 

 

 

Neues in Ediger-Eller

 

April 2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Ediger-Eller,

Anfang des letzten Jahres hatten wir Euch über die „Zukunftsinitiative Ediger-Eller“ informiert. Worum geht es dabei nochmal?

 

Das Dorfleben, nicht nur aber besonders in Ediger-Eller, steht vor großen Herausforderungen. Demographische Entwicklung (in den letzten 20 Jahren ist die Einwohnerzahl in Ediger-Eller um 30% zurückgegangen), Käuferverhalten, Arztsituation, um nur einige Beispiele zu nennen. Das und weitere Dinge sind Entwicklungen, die für unsere dörfliche Zukunft nicht zuträglich sind. Dafür gibt es sicherlich mannigfaltige Gründe aber entscheidend für unsere Zukunft hier in Ediger-Eller wird sein, wie wir als Edscha-Ellerer dieser Entwicklung begegnen!

 

Hier setzt unsere „Zukunftsinitiative Ediger-Eller“ maßgeblich an!

Wir wollen nicht tatenlos zusehen und alles einfach auf uns zukommen lassen. Wir möchten wissen, was passiert und wir möchten unsere Zukunft positiv beeinflussen. Zu diesem Zweck hat der Gemeinderat im letzten Jahr ein aus unserer Sicht passendes Büro als Moderation dieser Initiative gewinnen können. Wir glauben, dass eine externe Moderation für ein solches Zukunftsprojekt sehr wichtig ist. Dafür wurden Zuschussanträge gestellt, die derzeit in der Bewilligungsphase sind.

Wir warten auf den Bescheid und dann geht es los.

 

Womit geht es los werdet Ihr Euch nun sicherlich fragen?

Wir möchten mit Euch zusammen in Arbeitsgruppen die möglichen Themenfelder herausarbeiten, wie z.B.: „Alt werden in Ediger-Eller“, „Nahversorgung in Ediger-Eller“, „Vereinsleben in Ediger-Eller“, „Wohnen in den Häusern von Ediger-Eller“ und so weiter. Hier gilt es in vielen Bereichen die Entwicklung zu erkennen und mögliche Maßnahmen herauszuarbeiten, die wir als Menschen hier in unserem Dorf gemeinsam auf den Weg bringen können, um unsere Zukunft positiv zu gestalten! Positive Zukunftsgestaltung – das ist das Stichwort für die Zukunftsinitiative.

In den kommenden Wochen werden wir auf Euch zukommen und zum Mitmachen aufrufen.

Alle sind gefragt! Es geht um unsere gemeinsame Zukunft in Ediger-Eller!

 

Dieser Artikel wurde bereits 62566 mal angesehen.



.